05.05.2018, von Jonas Guderian

Mit Blaulicht durch die Marsch - Gemeinsame Kolonnenfahrt

Was ist überhaupt eine Kolonnenfahrt? Was muss man dabei beachten? Welche Schwierigkeiten bringt eine solche Fahrt mit sich? All diese und noch weitere Fragen stellten sich am Samstag den 5. Mai die Helferinnen und Helfer aus den drei Dithmarscher Ortsverbänden Meldorf, Burg-Hochdonn und Heide.

Die Kolonne in der Marsch.

Um 9:00 Uhr trafen sich die drei Ortsverbände in der Heider Unterkunft für die bevorstehende gemeinsame Kolonnenfahrt durch den Kreis Dithmarschen. Zuerst gab es eine Ansprache und eine kurze Auffrischung, der wichtigsten Grundlagen einer Kolonnenfahrt. Hierbei wurden die verschiedenen Bedeutungen der Kennzeichnungsfahnen besprochen, die Abstände inner- und außerhalb von Ortschaften geklärt sowie noch offene Fragen. Danach wurde die Route besprochen und auf besondere Gefahrenstellen hingewiesen sowie die Anordnung der Fahrzeuge besprochen. Vor Fahrtantritt wurde dann noch eine Abfahrtskontrolle durchgeführt, um vorhandene Mängel zu beheben oder zu dokumentieren und um zu schauen ob das Fahrzeug für eine Kolonnenfahrt funktionstüchtig ist.

In der Nähe vom Ortsverband Heide reihten sich die Fahrzeuge dann hintereinander auf, um dann schließlich als geschlossener Verbund im Straßenverkehr aufzutreten. Zuerst ging die Route in Richtung Linden, von wo sie dann erstmal in Richtung Norden über Kleve führte. Weiter in Richtung Norden bis Bösbüttel, wo sie dann nach Westen nach Lunden ging. Von Lunden ging es dann in Richtung Süden bis nach Flehde und von dort dann quer durch die Marschlandschaft nach Wesselburen, wo dann eine Marschpause durchgeführt wurde. Danach ging es am Nordseedeich entlang im Speicherkoog Richtung Wöhrden und von dort zur Auffahrt Heide West der Bundesautobahn 23. Über die Autobahn ging es dann bis zu Ausfahrt Albersdorf, wo die Kolonne die Autobahn wieder verließ und letztlich über Albersdorf und Nordhastedt nach Heide in die Unterkunft des Heider Ortsverbandes verlegte. Sinn und Zweck dieser weiten Strecke war es, zu üben wie sich eine Kolonne auf den verschiedenen Straßen verhält und wie sich die Abstände immer verändern.

Nachdem die Fahrzeuge auf dem Hof geparkt waren und es eine kleine letzte Ansprache zum Verlauf der Kolonnenfahrt gab, wurde gemeinsam gegessen und letztlich zurück in die jeweiligen Ortsverbände verlegt.

Insgesamt nahmen pro Ortsverband je vier Fahrzeuge sowie ein Fahrzeug der Regionalstelle Neumünster teil, wobei sich abschließend sagen lässt, dass diese Übung für alle ein Erfolg war, da einerseits die Kraftfahrer geschult wurden, aber auch die Zivilbürger der Region wurden mal wieder mit einer Kolonne konfrontiert und konnten somit ihr Fahrverhalten bei solch geschlossenen Verbänden wieder auffrischen.


  • Die Kolonne in der Marsch.

  • Anblick des geschlossenen Verbands von hinten.

  • Technischer Halt in Wesselburen.

  • Marschpause.

  • Kolonne am Nordseedeich.

  • Auch das Verhalten einer Kolonne auf der Autobahn wurde geübt.

  • Gemeinsam stark in Dithmarschen- Die drei dithmarscher Ortsverbände.

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